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In diesem zweiten Traumatologie Seminar beschäftigen wir uns mit einem Modell traumazentrierter Therapie. Wir setzen uns mit den Möglichkeiten und Grenzen des Umgangs mit Traumata innerhalb einer CranioSacral Therapie differenziert und kreativ auseinander. Dabei werden wir uns der Frage widmen, wie wir traumaspezifische Behandlungsaspekte in die CranioSacral Therapie integrieren können. Besondere Aufmerksamkeit schenken wir dabei der Bedeutung und Rolle des Körpers, des Körperkontaktes und der Emotionalität.
Bezogen auf die vielfältigen Situationen, in denen wir mit spezifischen Traumafolgen bei den Patienten konfrontiert sind, erarbeiten wir praktische Vorgehensweisen, den "Notfallkoffer", den wir in der CranioSacral Therapie anwenden können. Die TeilnehmerInnen können ihre eigenen Resonanzen kennen lernen und u.a. Notwendigkeiten des Selbstschutzes (auch im Hinblick auf eigene Traumaerfahrungen!) erkunden. Gemeinsam werden wir eine Ausrichtung der Behandlungsabläufe konzipieren, die sowohl den individuellen Bedarf an Psychohygiene (bei Behandler und Patient!) wie auch angemessene Maßnahmen zur Förderung von Heilprozessen berücksichtigt.
- Einblicke in Traumaberatung und das Modell einer traumazentrierten Körperpsychotherapie
- Umgang mit Extremsituationen - der Notfallkoffer
- Kontakt in die Tiefe und die Gefahr von "Flashbacks" (wiedererleben traumatischer Erfahrungen)
- Beispielsituationen aus der Praxis der TN: experimentieren und reflektieren
- Konzeptionelle Aspekte und Notwendigkeiten für traumaspezifische Vorgehen in der CS-Therapie
Teilnahmebedingung
Prozessbegleitung 1 und Traumatologie 1
Für die Fortbildungsanerkennung bei Cranio Suisse sind mindestens 110 Stunden craniospezifische Ausbildung gefordert (pro Fortbildungsperiode werden von Cranio Suisse maximal 20 Stunden Traumatologie als Fachkurs anerkannt)
Empfohlene Literatur
Odgen/Minton/Pain
Trauma and the Body
Peter A. Levine
Trauma-Heilung
Claudia Herbert
Traumareaktionen verstehen und Hilfe finden

